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Archive für 21.2.2009
Revision der Denkmalliste II - Ein Denkmal für den Zoigl
21.2.2009 von peter.staniczek.
Der neue Tag vom 13.02.2009 vermeldet einen für die Denkmalpflege glücklichen Umstand. Das Eslarner Kommunbrauhaus wurde in die Denkmaliste aufgenommen. Ein Abriss stand nie zur Debatte.

Foto: Peter Staniczek, 14.06.2000
Eslarn. (tss) Die Eslarner können künftig Zoigl von monumentalem Rang ausschenken, denn das Kommunbrauhaus an der Brennerstraße steht seit kurzem unter Denkmalschutz. Mit ein Grund für die Aufnahme in die Liste war nämlich “die Tradition örtlicher Selbstproduktion eines landestypischen Grundnahrungsmittels”. Dr. Martin Brandl vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege schreibt in seiner Begründung weiter: “Bei dem Eslarner Kommunbrauhaus handelt es sich aus geschichtlichen, volkskundlichen, bau- und technikgeschichtlichen Gründen um ein Baudenkmal.” Architektur und Ausstattung würden den heutigen Verhältnissen behutsam angepassten Brauprozess der Zeit um 1900 dokumentieren.
Dies ist vor allem das Verdienst von Georg Zierer senior. Er ist seit 58 Jahren Kommunbraumeister und kennt das Gebäude wie seine Westentasche. Er ist nicht nur für den süffigen Zoigl zuständig, sondern kümmert sich auch um die 90 Jahre alte Schrotmühle und die übrigen historischen Geräte. “Ein Glück ist, dass Zierer leidenschaftlich braut und das Gebäude mit einfachen Mitteln in Schuss hält”, sagt Georg Würfl, Geschäftsleiter im Rathaus. Ein Abriss stand nie zur Debatte. Denn: “Wenn gebraut wird, hat jeder einen Vorteil davon.” (Thorsten Schreiber)
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Oberpfalz verträgt 300 Windräder
21.2.2009 von peter.staniczek.
In einem Interview mit Der neue Tag (05.02.2009) stellte Ulrich Lenz, Inhaber der Firma Ostwind, konkrete “Projekte in der Heimat” und obige Behauptung in Bezug auf Windkraft in den Raum, natürlich aus der Sicht des Unternehmers, der damit Geld verdienen will.
Der Leserbriefschreiber Thomas Rubenbauer aus Freihung/Großschönbrunn wollte die in obigem Interview gemachten Aussagen des Unternehmers so nicht gelten lassen und antwortete aus der Sicht dessen, der letztendlich mit der zur Industrielandschaft mutierten Kulturlandschaft leben muss:
“Die Argumente von H. Lenz , dem Inhaber der Firma Ostwind, erinnern mich sehr stark an die Aussagen vor allem der CSU-Politiker in den 80-iger Jahren. Auch damals sprach Franz Josef Strauß davon, dass die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf so harmlos sei wie eine Fahrradspeichenfabrik!
Wenn man die Berichterstattung in den letzten Wochen verfolgt, könnte man glauben, das Wind nur in Nordbayern, vor allem in der Oberpfalz weht. Auch wird immer wieder die “positive” Wirkung der gigantischen Windkraftanlagen auf die Entwicklung des Tourismus in den betroffenen Gebieten angesprochen. Herr Uhl (die Firma Uhl plant noch immer den gigantischen Windpark Forstlohe) hat in Seugast bei einer Informationsveranstaltung gesagt: “In bestimmten Gebieten an der Küste, wo in den letzten Jahren Windräder errichtet wurden stieg der Umsatz mit Touristen um über 60 Prozent”. Jetzt sollte man meinen, vor allem die oberbayrischen Gemeinden stehen bei den Planungsfirmen “Schlange”. Vor allem die Höhenlagen etwa um den Starnberger See sollten sich doch wunderbar anbieten.”
In Der neue Tag vom 17.02.2009 konnte wenigstens die Etzgersriether Bürgerinitiative einen vollen Erfolg ggegen die ungeliebten Windräder verzeichnen: “Etzgersrieth. (gi) Seit zehn Jahren kämpfen die Etzgersriether gegen Windräder. Nun sollten sie dem Schwarzstorch ein Denkmal setzen. Ihm können sie es verdanken, dass das Projekt „Windpark“ mit drei 150 Meter hohen Windrädern zu den Akten gelegt wird. Denn nur einige hundert Meter entfernt haben seit vielen Jahren die Vögel ihr Domizil. Vorbei sind die Träume des Marktkämmerers, mit satten Pachteinnahmen und Gewerbesteuern seinen Haushalt sanieren zu können. Die Nachricht des Bürgermeisters Hermann Ach in der Dorfversammlung am Sonntag im völlig überfüllten Gasthaus Ach wurde mit großem Beifall und Erlösung aufgenommen. Für die Bürgerinitiative war es ein großer Erfolg und ein Freudentag. Die Vorgeschichte fast der gesamte Marktrat war ebenfalls anwesend. Das Marktoberhaupt blickte nochmals auf die Vorgeschichte zurück. Im November stellte eine Firma ihr Vorhaben auf dem „Gänsbühl“ vor. Schon damals brachten Bürger ihre Sorgen und Nöte vor. Wegen der geringen Entfernung der Anlage zum Ort befürchteten sie Lärm, Schattenwurf und damit verbundene gesundheitliche Schäden.”
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„Fosend asackern“ und „Fosend agrom“ in Isling
21.2.2009 von peter.staniczek.
Der neue Tag am 19.02.2009: Eslarn. (gz) Das Wirken der „Jesse-James-Big-Band“ erstreckt sich nur auf die Faschingszeit. Nach einigen Proben im Sportzentrum tritt das wild zusammengewürfelte und närrische Orchester aus vier Gemeinden heute zum „Fosend asackern“ und am Dienstag zum „Fosend agrom“ an die Öffentlichkeit.
Am naschn Pfinsta geht es in Isling (Eslarn, Ldkr. Neustadt a. d. Waldnaab) nach altem Brauch zum Fosend asackern und am Fosend-Irda zum Fosend agrom. (Übersetzung: Am närrischen Donnerstag geht es in Eslarn zum Fastnacht/Fasching ausackern und am Fastnacht/Faschings-Dienstag zum Fastnacht/Fasching eingraben.)

fast schon historische Fotos: Peter Staniczek (2) - 23.02.1995 in Eslarn
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Pasta mit Steinpilzen - ein Wintergericht
21.2.2009 von peter.staniczek.

Foto und Steinpilze: Peter Staniczek
40 g Steinpilze getrocknet
1/8 L heißes Wasser
1 Zwiebel
1- 2 Knoblauchzehen
4 - 5 EL Öl (gutes Olivenöl oder Butter)
10 g Mehl
1/8 L Weißwein
1/8 L Gemüsebrühe
1/16 L Schlagsahne oder Crème fraîche
1/2 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer
Pecorino oder Parmesan
500 g Spaghetti
Die getrockneten Steinpilze mit heißem Wasser bedecken und ca. 20 Minuten einweichen.
Zwiebel, Knoblauch und Petersilie fein hacken und in Olivenöl oder Butter andünsten, mit Mehl stäuben und etwas anbräunen lassen.
Mit etwas Weißwein (wenn griffbereit) ablöschen, Gemüsebrühe und die Steinpilze samt Pilzwasser dazugeben, gut verrühren, auf mittlere Hitze zurückschalten und die Sauce köcheln lassen, bis sie nicht mehr wässerig ist und eine schöne Konsistenz hat. .
In der Zwischenzeit die Pasta in einem großen Topf Wasser al dente kochen.
Kurz vor dem Servieren bei Bedarf und nach Geschmack noch die Schlagsahne oder Crème fraîche einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pasta abgießen (aber nicht trocknen lassen) und mit der Sauce (noch im Topf) vermischen.
Die Pasta servieren, Pecorino oder Parmesan darüber reiben, eventuell mit Pfeffer nachwürzen.
Reicht leicht für vier Personen!
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