- Allgemein (187)
- Denkmalpflege (67)
- Dialekt (22)
- Heimatgeschichte (40)
- Kultur (52)
- Kulturlandschaft (51)
- Kuriosa (20)
- Literatur (34)
- Schloss Friedrichsburg (8)
- 27.8.2010: Bischof Otto von Bamberg - nicht denkmalwürdig?
- 9.8.2010: Am 1. September 2010 startet der neue Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
- 31.7.2010: Lothar Kraus: Hüttenwerk Weiherhammer
- 31.7.2010: Salamander lebe hoch!
- 30.7.2010: Heimatfest Eslarn 1947 oder 1950 (?)
- 14.7.2010: 2010 - Jahr der Biodiversität
- 13.7.2010: Es ist Sommer! - (D´)Garschtn haout scho ei´ghaiglt
- 13.7.2010: Schon lange nicht mehr gesehen - Larven des Kartoffelkäfers
- 6.7.2010: Typisch mein Paul!
- 1.7.2010: Gestaltung des öffentlichen Raums
Blogroll
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Bescheuert oder einfach, schlicht und geschmacklos
Gibt es in Vohenstrauß eine Gestaltungssatzung? - Grundsätzlich ja, aber die ist nicht rechtsverbindlich, da schaut keiner rein, da hält sich niemand dran, am wenigsten die Mitglieder des Bauausschusses bzw. des Stadtrats, von Ausnahmen abgesehen.
Darf im sensiblen Vohenstraußer Altstadtbereich jeder bauen und gestalten wie er will? - Grundsätzlich ja, aber er muss das natürlich fachlich begründen (beliebte Begründungen: … sonst gehe ich woanders hin, … sonst investiere ich nicht)!

Foto: Peter Staniczek, Marktplatz 5, 7 u. 9
Wieder gibt es einen Präzendenzfall im sensiblen Bereich der Vohenstraußer Altstadt, diesmal zwischen dem denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshaus Marktplatz 5 (”Frank”) und dem ebenfalls noch geschützten Rathaus. Es geht um die historisierende Fassade eines ehemaligen Bankgebäudes, das an der Stelle des historischen Gasthofes “Zum Schwan” errichtet wurde. Diese sog. historisierende Fassade soll nun wohl großstädtisches Gepräge erfahren, zum Zwecke “der Stärkung des Einzelhandels (Anm.: hier Sportfachgeschäft) und der nachhaltigen Belebung des Marktplatzes”.
Vom Investor gewünschte Fassadenänderung (Der neue Tag, 12.02.2010, dob)
Natürlich spricht nichts gegen eine geschäftliche Belebung der Altstadt, aber warum findet man (Investor und/oder Stadtbaugesellschaft) keinen Architekten, der die Altstadt gestalterisch aufwerten kann? Warum gibt sich die Stadt mit Zweitklassigkeit zufrieden?

Detail aus Ansichtskarte: J. G. Riegel, Vohenstrauß, 1911, Repro: P. Staniczek
Vor ziemlich genau 100 Jahren waren die Mitglieder des Vohenstraußer Magistrats weitsichtiger, das Rathaus wurde aufgrund eines Architektenwettbewerbs mit namhaften Bewerbern und Juroren im Stil der damaligen Zeit gebaut.
2 Antworten auf “Bescheuert oder einfach, schlicht und geschmacklos”
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

14.2.2010 bei 19:38
Wenn dieser eklatante Stilbruch,an einer sowieso schon “historisierten”Fassade,genehmigt wird,dann zweifle ich
am Sachverstand der Vohenstraußer Entscheidungsträger!
Sollten diese häßlichen schwarzen Riesenlöcher in das Haus gebrochen werden,überlege ich mir als Besucher der Stadt,ob ich mein Kleingeld nicht in andere Läden in anderen Orten tragen werde!
14.2.2010 bei 19:50
Und hoffentlich läßt sich niemand durch die großen weissen
Flächen täuschen,in natura erscheinen Fensterflächen immer schwarz”