Laborwerte nach Haindling

      Es geht runter (Bilirubin, Leberwert besser)
      und es geht wieder rauf (Lipasewert, Bauchspeicheldrüse schlechter).
      Wieder nach unten (GOT, GPT, Leber besser)
      noch einmal gehts auf (Lipase schlechter)!
      Es fangt von vorn an (Leber besser, Bauchspeicheldrüse schlechter, Gallenwege verstopft, CRP Entzündungswert)
      und es geht wieder auf (Erschöpfungszustände).
      Es geht noch mal runter (Lipase, Gallenwege schlechter)
      doch dann wieder rauf (Leukozyten, Immunsystem)!

Nun steht der Winter vor der Tür

        … es steht der Winter vor der Tür!

        Ich lass ihn stehen! Ich spiel ihm einen Possen!
        Ich hab die Tür verriegelt und gut abgeschlossen!
        Er kann nicht ‘rein! Ich hab ihn angeschmiert!
        Nun steht der Winter vor der Tür - und friert!

        Heinz Erhardt (1909-1979)

Neuwirtshauser Weg , Foto Peter Staniczek
Foto: P. Staniczek

Übrigens:
Mit einem Kater schon halbwegs nüchtern ins Bett zu gehen, ist noch schlimmer, als mit einem Kater noch halbwegs besoffen aufzuwachen.
Frank Schulz

Das Wunder der Heiligen Nacht

          Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
          dass traurige Leute ganz fröhlich werden können.
          Friedrich von Bodelschwingh

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr mit Gesundheit, Glück und Zufriedenheit
wünsche ich allen Freunden und Bekannten, die an meinem Ergehen in den letzten drei Monaten so großen Anteil genommen haben.

Mittelalterliche Krippendarstellung an der Fassade der Marktkirche St. Christophorus in Bad Abbach
Mittelalterliche Krippendarstellung an der Fassade der Marktkirche St. Christophorus in Bad Abbach (Foto:P. Staniczek)

Bedanken möchte ich mich - und ich kann nicht alle aufzählen - bei den vielen Bekannten, ehemaligen Schülern und Kollegen, Stammtischfreunden vom Schübladl, den Drei Lilien und der “Emma”, den Goldsteig-Wanderfreunden; bei meinen Mitarbeitern im Heimatkundlichen Arbeitskreis und den Freunden vom Verband Bayerischer Geschichtsvereine, die mich von Arbeit freihielten und mir Freiräume schufen. Gute Besserung wünsche ich auch meinen Leidensgenossen, u.a. Rosa vom Naturpark, Andreas “Zappa”, Andreas am Schlagzeug, Gerhard vom Archiv, Olaf, zeitweise mein Zimmernachbar. Dank an alle Heimatkundler vom HAK Waidhaus, dem Förderverein Burgtreswitz, der AFO, der AG Ehrenamt und Archäologie, meinen Kreisheimatpflegerkollegen und Freunden im Landratsamt, die auch das 4. Symposium Netzwerk Heimat zum Erfolg werden ließen. Danke an das ganze Team der Abteilung 21 der Uni-Klinik bzw. der angeschlossenen Isolierstation in Bad Abbach, das mir jeden Wunsch von den Augen las. Ein besonderer Dank auch an die Freundinnen meiner Frau, die ihr die Kraft gaben, mit der belastenden Situation fertig zu werden und stets auch mit Rat und Tat zur Seite standen und zwar an letzter Stelle, aber nicht zuletzt, an meine Familie.

Ikterus in Bad Abbach

Wie da Calafati auf’m Prater Ringelspü’
Steh’ i do und i waß net wie ma gschiecht,
Wie da Calafati auf’m Prater Ringelspü’,
Alles draht si um mei gelb’s Chineseng’sicht!

      (Peter Cornelius)

Viele Grüße von meinen Bilirubinwerten

November 2011 - Sonnenuntergang über dem Fahrenberg

Sonnenuntergang über dem Fahrenberg, gesehen von der Brünst
Foto: P. Staniczek, 6. Nov. 2011

125 Jahre Lokalbahn Neustadt - Vohenstrauß

Ausstellung im Heimatmuseum der Stadt Vohenstrauß von Oktober 2011 bis Januar 2012. Interessant nicht nur für ehemalige Schüler, Pendler und weitere Nutzer, sondern für alle Eisenbahnfreunde!

125_j_lokalbahn_voh
Ausstellung im Heimatmuseum der Stadt Vohenstrauß, Foto P. Staniczek

Eine kleine, aber feine Ausstellung zu den Lokomotiven und Zügen der ehemaligen Lokalbahn Neustadt an der Waldnaab - Vohenstrauß findet z. Zt. im Heimatmuseum Vohenstrauß statt. Heiner Aichinger, der stellvertr. Leiter des Museums und ausgewiesene Spezialist für den “Bockl” hat mit einem kleinen Mitarbeiterstab anlässlich des 125-jährigen Bestehens eine informative und abwechslungsreiche Ausstellung gestaltet.
Übrigens hat zum wiederholten Male Ulli Herlt von der Firma Bürotechnik Rudolf Herlt den Ausdruck der Bilder kostenlos für den Heimatkundlichen Arbeitskreis übernommen, dafür ein herzliches Vergelt´s Gott.

Kartoffeln sind zu groß?

Bauern klagen
Foto: Der neue Tag, 22.10.2011, dob

“Lächeln ist die eleganteste Art einem Gegner die Zähne zu zeigen.” (Werner Finck)

MZ: Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg

Unter obiger Überschrift hat der Journalist Reinhold Willfurth aus Weiden in der Mittelbayerischen Zeitung vom 5. Oktober 2011 einen ganzseitigen Bericht veröffentlicht: Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg, nachzulesen im Internet (Anklicken).

      Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg, Foto: Gabi Schönberger

Wer hat hier das Sagen? Peter Staniczek hält die Granitsäulen rund um Leuchtenberg für eine Machtdemonstration.
Foto: Gabi Schönberger

Vom Bayerischen Fernsehen gibt es ein VIDEO zum Thema: Steinsäulen in der Oberpfalz (Anklicken). Der Beitrag wurde mehrfach gesendet im Rahmen der Reihe “Wir in Bayern”.

Bin schon wieder mal weg

Warum? Für alle, die es vielleicht interessiert, ein kleiner Lagebericht. Ansonsten herzliche Grüße an alle Freunde, auch an meine Leukämie- und Lymphomkolleg(inn)en. Macht euch keine Sorgen, “wird schou wieda”.

Am letzten Mittwoch, 15.10.2011, wurde ich bei einem Routinebesuch in der Ambulanz der 21er in der Uni-Klinik nicht mehr nach Hause gelassen: Leberinkretie, Null Gerinnungsfähigkeit, heftige Abstoßungsreaktion des Immunsystems gegen die Leber, höchste Gefahr. Mit Vitamin K und weiteren schweren Medikament-Geschützen wurde die Leber wieder “angeworfen”. Um den Leberschaden genauestens diagnostizieren zu können, wurde am nächsten Tag eine Leber-Biopsie vorgenommen. Weil man von außen - wie üblicherweise - nicht vorgehen konnte (mangelnde Gerinnungsfähigkeit) entschloss man sich, den Weg zur Leber über die Hauptvene zu gehen (da wird eh Blut transportiert). Die entnommenen Proben ergaben eindeutung den Abstoßungseffekt.

Medizinisch liest sich im Lexikon der Fachbegriffe unter Plasmozytom/Multiples Myelom die Vorgeschichte folgendermaßen:
Donor-Lymphozyten Infusion (DLI) zu deutsch: Spender-Lymphozyten Infusion. Zur Stimulation der vom Stammzell-Spender herrührenden Immunabwehr können nach Stammzelltransplantation Lymphozyten des ursprünglichen Spenders übertragen werden (ist bei mir im Mai und Juli 2011 erfolgt). Man erhofft sich hierdurch eine verstärkte Wirkung gegen eine Leukämie oder gegen den Tumor des Empfängers (Patient). Man nennt diese Wirkung Transplantat-gegen-Leukämie Reaktion (engl.: Graft-versus-Leukemia Reaction, GvL) oder Transplantat-gegen-Tumor Reaktion (engl.: Graft-versus-Tumor Reaction, GvT). Die DLI wird zur Behandlung eines Rückfalls nach Stammzelltransplantation eingesetzt. Bei einigen Bluterkrankungen sind die Ergebnisse hiermit sehr gut, z.B. bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML). Ein Nachteil der Methode ist die häufig verursachte Graft-versus-Host Erkrankung.
Otto Walkes (vielleicht):
“Großhirn an alle, wir brauchen keine Leber, raus damit!”

Da die Leber nur sehr langsam regeneriert und dem Immunsystem beigebracht werden muss, dass die Leber sehr wohl noch gebraucht wird, ist auch die Therapie etwas langwierig (Immunsuppressionstherapie = Unterdrückung der körpereigenen Abwehr, Medikament Prograf). Leberentzündung und Abbaustörungen des Bilirubins müssen auch noch behandelt werden. Geht halt alles recht langsam.

Demnächst neunmal zwischen Letzau und Roggenstein?

Bau einer Windkraftanlage in Oberfranken
Bau einer Windkraftanlage in Oberfranken, Foto: Peter Staniczek