Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Heimat-NOW für Dezember, 2009.
- Allgemein (187)
- Denkmalpflege (67)
- Dialekt (22)
- Heimatgeschichte (40)
- Kultur (52)
- Kulturlandschaft (51)
- Kuriosa (20)
- Literatur (34)
- Schloss Friedrichsburg (8)
- 27.8.2010: Bischof Otto von Bamberg - nicht denkmalwürdig?
- 9.8.2010: Am 1. September 2010 startet der neue Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
- 31.7.2010: Lothar Kraus: Hüttenwerk Weiherhammer
- 31.7.2010: Salamander lebe hoch!
- 30.7.2010: Heimatfest Eslarn 1947 oder 1950 (?)
- 14.7.2010: 2010 - Jahr der Biodiversität
- 13.7.2010: Es ist Sommer! - (D´)Garschtn haout scho ei´ghaiglt
- 13.7.2010: Schon lange nicht mehr gesehen - Larven des Kartoffelkäfers
- 6.7.2010: Typisch mein Paul!
- 1.7.2010: Gestaltung des öffentlichen Raums
Blogroll
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Archive für Dezember 2009
“Archäologen finden 7000 Jahre altes Beil”
31.12.2009 von peter.staniczek.
vermeldete eine dpa-Nachricht, die u. a. auch in Der neue Tag am 9. Dezember 2009 gleich zweimal veröffentlicht wurde. Es handelte sich dabei um einen Fund, der in einem vorgeschichtlichen Feuersteinbergwerk nahe Abensberg gemacht wurde.
Ein Steinbeil ist ein geschliffenes Beil (Axt, wenn mit Bohrloch ausgestattet) aus kristallinem Gestein oder Feuerstein und gehörte zu den wichtigsten Werkzeugen der Jungsteinzeit (ab ca. 5000 v. Chr.).
Auch das Heimatmuseum der Stadt Vohenstrauß besitzt ein solch seltenes Werkzeug. Der Fund wurde bei Straßenbauarbeiten in der Gemarkung Pfrentsch (Marktgemeinde Waidhaus) in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckt.
Geschrieben in Kulturlandschaft, Heimatgeschichte, Denkmalpflege, Allgemein | Keine Kommentare »
Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr 2010
22.12.2009 von peter.staniczek.
wünsche ich allen meinen Besuchern, meinen Freunden und allen Mitstreitern in der Heimatpflege.
Für das abgelaufene Jahr bedanke ich mich für den reichlichen Zuspruch, die Anteilnahme an meiner Erkrankung und die angebotene Hilfe in Rat und Tat. Das hat mir sehr gut getan. Dafür ein herzliches “Vergelts Gott”.
Figuren aus Bakelit-Kunststoff kamen Ende der 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts als Dreingabe in Margarine-Päckchen in die Haushalte (Foto: Peter Staniczek)
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Vom Advent zum Trallala-Event
21.12.2009 von peter.staniczek.

Advent in der Wallfahrtskirche Fahrenberg (Foto: P. Staniczek)
Times They Are a Changing´ (Bob Dylan)
Come mothers and fathers all over this land
And don’t criticize what you can’t understand
Your sons and your daughter are beyond your command
Your old role is rapidly aging
Please get out of the new one if you can’t lend a hand
For the times they are a changing
Bob Dylan kam Anfang der 60er Jahre nach New York und wurde in kürzester Zeit zum Sprachrohr einer ganzen Generation junger Rebellen, denn die Zeiten änderten sich auch in den Vereinigten Staaten. Die Bewegung der 68er kündigte sich auch in Deutschland an, der obige Text war für die damalige Gesellschaft absolut revolutionär. Vier Jahrzehnte später scheint der Spuk vorbei, die Jugend wurde von der Konsumgesellschaft eingekauft, von den Politikern eingeseift und von der Freizeitindustrie nutzbringend vermarktet. Heute regiert mit dem Elan von damals der Konsum, das Freizeitverhalten wird bestimmt von der “Event”-Gesellschaft. Ob Bob Dylan mit seinem auch textlich unerreichten Song diese Entwicklung im Auge hatte? Wohl kaum, wenn man das ganze Lied anhört.
Plakatwände werben für (Scheiß-)Weihnachtsveranstaltungen (Fotos: P. Staniczek)
Geschrieben in Kultur, Literatur, Allgemein | Keine Kommentare »
Die Rückkehr der Auerochsen
20.12.2009 von peter.staniczek.
Man muss nicht weit gehen/fahren, um Auerochsen wieder in natürlicher Umgebung beobachten zu können. Am Ortsrand von Lückenrieth, am linken Steilhang der Luhe - gegenüber der Mühlenbäckerei von Heribert Lindner (empfehlenswert das Holzofenbrot und weitere regionale Spezialitäten) - befindet sich ein großes Gatter weit hinauf in Richtung Leuchtenberg, in dem eine Herde Auerochsen angesiedelt ist. Besitzer ist Michael Mages, Lückenrieth 2, 92705 Leuchtenberg.

Auerochsen in Lückenrieth (Foto: P. Staniczek)
Der Auerochse oder Ur ist der Stammvater aller europäischen Hausrinder. Im Jahr 1627 ist die letzte lebende historische Auerochsenkuh in Polen gestorben. In den 30-er Jahren begannen die Gebrüder Heck, Prof. Dr. Lutz HECK in Berlin und Herr Direktor Heinz HECK in München mit der Rückzüchtung des Auerochsen. 1980 erschien das erste Internationale Zuchtbuch für Auerochsen und im Jahr 1997 wurde der “Verein zur Förderung der Auerochsenzucht (VFA) e.V.” im Neandertal bei Mettmann / Düsseldorf ins Leben gerufen. Über den ausgestorbenen Auerochsen und seine heutigen Nachfahren finden Sie auf dieser Website umfangreiche Informationen und wir wünschen Ihnen viel Spaß beim “surfen”. (Quelle: http://aueroxen.de/ )
Heinz Heck war von 1927 bis 1969 Direktor des Tierparks Hellabrunn in München. Er errichtete beim Wiederaufbau des Zoos 1927 in den Isarauen den ersten Geo-Zoo der Welt. Ihm und seinem Bruder Lutz Heck gelang es durch Rückzüchtungen in den 1930er Jahren, schon nach einigen Generationen ein rückgezüchtetes Rind, den „Neuen Auerochsen“ vorzustellen. Das heutige Heckrind geht auf die Versuche von Heinz Heck zurück, die Tiere seines Bruders gingen verloren. (Quelle: Wikipedia)
Geschrieben in Kulturlandschaft, Allgemein | Keine Kommentare »
Die glitzernden Funken gebrochenen Lichts in Raureif und Spinnennetz
14.12.2009 von peter.staniczek.
lautet die Zeile eines Gedichts von Tsuyoi Hima.
Geschrieben in Kulturlandschaft, Allgemein | Keine Kommentare »
Neue Streifzüge 31/2009 - kaufen, lesen, sammeln, verschenken
14.12.2009 von peter.staniczek.
Die neuen Streifzüge des Heimatkundlichen Arbeitskreises werden am Mittwoch, 16. Dez. 2009, 18:00 Uhr, im Heimatmuseum der Stadt Vohenstrauß vorgestellt. Danach sind sie auch an den üblichen Verkaufsstellen - Sparkasse, Buchhandlung Rupprecht, Heimatmuseum - käuflich zu erwerben.
Mit dem Heft steigen wir auch in das kommende Schönwerth-Jahr ein. Franz Xaver Schönwerth (ab 1859: Franz Xaver von Schönwerth; * 16. Juli 1810 in Amberg; † 24. Mai 1886 in München) gilt als der bekannteste Oberpfälzer Volkskundler.
Dazu gleich eine Berichtigung zu Seite 32: 1986 fand in der Sparkasse eine Wanderausstellung zum 100. Todestag, nicht zum 100. Geburtstag statt.
“Wer Glick hout, den kälbert der Stiefelknecht”
“Mit da Zeit ble´iha d´Hacksteck”
Geschrieben in Kultur, Heimatgeschichte, Literatur, Allgemein | 1 Kommentar »
Schloss Friedrichsburg wird immer prächtiger
3.12.2009 von peter.staniczek.
Auch im Schloss tut sich einiges. Das zweite Obergeschoss wird saniert, ein robuster, aber sehenswerter Eichen-Fußboden ist schon verlegt, die Decken und Wände verputzt. Ein repräsentativer 200-qm-Saal ohne Stützen (abgehängte Decke) wurde geschaffen. Theateraufführungen, Konzerte warten demnächst auf Gäste.
Auch im Dachgeschoss wird gearbeitet, Bimsstein ähnliches Material wird zur Wärmedämmung der darunter liegenden Decke aufgeschüttet.
Die vorhandenen Lehmwickelpackungen werden erhalten, aber nicht mehr rekonstruiert.
Schade, dass sich die Stadt Vohenstrauß nicht mehr mit dem Schloss identifiziert hat, hier werden repräsentative Räume geschaffen, um die uns jede größere Kommune beneiden würde. So bleibt es einer auswärtigen “Event-Agentur” überlassen, die Nutzung weitgehend zu bestimmen.
Geschrieben in Denkmalpflege, Schloss Friedrichsburg, Allgemein | Keine Kommentare »
Auf der Mauer
3.12.2009 von peter.staniczek.
Auf der Schlossmauer tut sich was, die historische Mauerkrone hat in den letzten 400 Jahren doch sichtlich gelitten. Das Bindemittel des Mörtels ist “ausgelaugt”, die handgestrichenen Pfannen liegen nur noch auf Sand.
Günther Schwägerl vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, mittlerweile begeisterter Anhänger der Friedrichsburg, hat sich eine Holz-Unterkonstruktion ausgedacht, auf der die Pfannen neu verlegt werden. Das milde Novemberwetter war ideal für die von heimischen Firmen durchgeführten Sanierungsarbeiten.
Geschrieben in Denkmalpflege, Schloss Friedrichsburg, Allgemein | Keine Kommentare »
Kalter Baum wieder hüllenlos
2.12.2009 von peter.staniczek.

Orig. Kupferstich, 01.04.2006, Rudolf Schieder
Die Luft ist raus, das bundesweit einmalige Experiment mit der Folie ist gescheitert, die Experten ratlos.
Die Folie wird abgenommen, der Baum befreit von gewaltigem Druck.
Gott sei Dank, denn mit den Winterstürmen hätten möglicherweise irreparable Schäden auftreten können. Bisher konnte der Baum dem Wind nachgeben, dieser konnte durch die laublosen Blätter hindurch pfeifen. Ein umhüllter Baum könnte dies nicht, die riesige und undurchlässige Angriffsfläche hätte bei hohen Windstärken (aus allen Richtungen) die sagenumwobene Winterlinde aushebeln können.
Geschrieben in Kulturlandschaft, Denkmalpflege, Allgemein | Keine Kommentare »
Draußen im Landkreis weiß man noch nicht mal…
2.12.2009 von peter.staniczek.
“Draußen im Landkreis weiß man noch nicht mal, wie man ´Windkraftvorrangfläche´ schreibt.” (Der neue Tag, 02.12.2009)
So wird der Weidner Stadtrat Dr. Christian Deglmann in ´Der neue Tag´ zitiert.
Nur gut, dass wenigstens die kreisfreie Stadt Weiden solch kompetenten Rechtschreiber in ihrer Mitte weiß.
Geschrieben in Kulturlandschaft, Allgemein | Keine Kommentare »













