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Archive für Februar 2007
In den Wäldern sind Dinge …
24.2.2007 von peter.staniczek.

entdeckt beim Forsthaus Adlgaß bei Inzell (Bergwald-Erlebnispfad)
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Brauchen dou i nex
17.2.2007 von peter.staniczek.
“Brauchen dou i nex, heichsdns wos ming!”
(E. aus Eslarn, auf die Frage nach einem Wunsch zum Geburtstag)
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Burgtreswitz - Schloss und Natur
13.2.2007 von peter.staniczek.
Nachdem - wie schon berichtet - das Planungskonzept des früheren Kuratoriums Schloss Friedrichsburg “an der Uneinigkeit der Bürgermeister im Landkreis-Osten gescheitert” war, hat sich die Marktgemeinde Moosbach sehr schnell einen der Bausteine des Konzepts zu eigen gemacht.
Die Lokalzeitung “Der neue Tag” berichtet am 17.02.2007: “´Schloss und Natur´ heißt es dann endlich am Sonntag, 08. Juli 2007 in Burgtreswitz bei Moobach. Die Vereinsgemeinschaft Burgtreswitz, die Marktgemeinde Moosbach sowie der Naturparkverein ziehen bei diesem 11. Naturparkaktionstag alle Register ihres Könnens und hoffen natürlich wieder auf rund 8000 Besucher; so wie beim letzten Mal in Flossenbürg. Bekanntlich wird die Schlossanlage künftig die erste offizielle Naturpark-Infostelle beherbergen.”
Schon am 20.01.2007 fand sich im Oberpfalznetz (http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/967205-127,1,0.html)
die Meldung: “Zum anderen soll die Schlossanlage Burgtreswitz künftig die erste offizielle Naturpark-Infostelle beherbergen. Dafür laufen momentan die erforderlichen Realisierungsschritte.”Die Moosbacher haben auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gut gemacht, das Schloss in Burgtrewitz ist ein guter Platz für die Naturpark-Infostelle.”
Das Schloss Friedrichsburg in Vohenstrauß hat wieder einmal das Nachsehen.
Ein Wort-Beitrag einer einzelnen Stadträtin bei “Jetzt red i, Europa” am 28.02.2007 in den repräsentativen Räumen des Schlosses, mit der Bitte an die EU/Brüssel, dieses Schloss in Vohenstrauß finanziell zu unterstützen und mit Leben zu füllen, wird nicht wahrgenommen. Nicht einmal die Lokalzeitung fand die Wortmeldung erwähnenswert.
Ernsthafte Bemühung um das regionale Wahrzeichen setzt schlüssige Projektplanungen, beharrliches Engagement und Einigkeit bei den Verantwortlichen voraus.
Zuerst müssen die Hausaufgaben gemacht werden (siehe Moosbach), sonst werden wir immer wieder die Meldung lesen: “Friedrichsburg bleibt Ladenhüter” (Der neue Tag vom 10.11.2006)!
PS:
Herr Thorsten Schreiber vom Neuen Tag machte mich freundlicherweise darauf aufmerksam, dass Frau Mittelmeier bereits im Bericht über das Vorgespräch im Rathaus erwähnt wurde: “Die Vohenstraußer Stadträtin Dagmar Mittelmeier (SPD) wollte wissen,ob es für ein grenzüberschreitendes Touristen-Informationszentrum in der Friedrichsburg Zuschüsse aus
Brüssel geben könnte.” (Der neue Tag, 31.01.2007)
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Dialekt-Wörter aus der Oberpfalz
13.2.2007 von peter.staniczek.
Beim Stammtisch fiel der Ausdruck: “Des woar aa su a Fachanes!” Übersetzt: Das war auch so ein Spitzbub (Bazi, Lumperl)! Der Ausdruck ist allgemein noch im östlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab (z.B. Vohenstrauß, Pleystein u.a.) bekannt. Mich würde interessieren, wo der Ausdruck herkommt bzw. welche Sprachwurzeln zugrunde liegen, bei Schmeller bin ich leider nicht fündig geworden.
Eine informative Homepage zum Thema “Dialekte in Bayern” findet sich übrigens beim Bayerischen Rundfunk: http://www.br-online.de/land-und-leute/thema/dialekte/oberpfalz.xml . Empfehlenswert!
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“Wählen Sie Bastelraum …”
13.2.2007 von peter.staniczek.
Ein aktueller Phishingangriff per E-Mail, der die persönlichen Kundendaten bei einer bekannten Bank ausspähen wollte, war unterzeichnet mit folgendem Hinweis:
“Geben Sie bitte keine Antwort auf sterben betreffende Mitteilung. E-Mail, gesandt ein Sterben betreffende Adresse, braucht keine Antwort. Um Hilfe zu leisten, gehen Sie ins System Ihres Kontos bei CitiBank ein und wählen Sie Bastelraum Hinweis “Hilfe” auf der beliebigen Seite aus.”
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Tourismuszentrum im Schloss Friedrichsburg?
7.2.2007 von peter.staniczek.
Bei der Klausurtagung der Kreis-SPD (Der neue Tag 07.02.2007) wurde auch eine vergebene Chance für die Friedrichsburg angesprochen: So sei ein Tourismuszentrum in der Friedrichsburg an der Uneinigkeit der Bürgermeister im Landkreis-Osten gescheitert. Kirzinger: “Da hat auch der Landrat nicht helfen können. Wir versuchen jetzt, in Waidhaus selber was zu machen.”
Vorausgegangen waren in den Jahren 2005/2006 auf Initiative des damaligen Kuratoriums Schloss Friedrichsburg e.V. einige Arbeitssitzungen, um die künftige Nutzung des Schlosses auf praktikable Füße zu stellen. Josef Forster (Markt Waidhaus) hatte dazu ein Nutzungskonzept unter dem Motto “Erlebniswelt Naturparkland Oberpfälzer Wald” erstellt, das großen Anklang fand. Erlebnis Geschichte, Erlebnis Naturpark, Schaufenster der Region (Teilraumgutachten), Kunst, Kultur, Veranstaltungen usw. Auch der Geschäftsführer des Naturpark-Vereins sagte seine Unterstützung mit einer Ausstellung zu. Ergebnis? Siehe oben!
In “Der neue Tag” vom 13.01.2007 lesen wir unter der Überschrift “Friedrichsburg ins Spiel gebracht - Stadtrat berät über touristisches Infozentrum”: “Im Oktober (2006) stellten der Waidhauser Bürgermeister Anton Schwarzmeier und Oberamtsrat Josef Forster ein Konzept für eine grenzüberschreitende Tourismus-, Bildungs- und Freizeiteinrichtung mit touristischem Infozentrum Oberpfälzer Wald/Böhmerwald vor. Auf Wunsch des Marktes Waidhaus sollten die Vohenstraußer Räte nun einen Grundsatzbeschluss fassen, aus dem hervorgehe, ob und in welcher Form sich die Stadt an den Projekt beteilige. Allgemein stünde man dem Vorhaben durchwegs positiv gegenüber. Allerdings hegte der [sic] Wutzlhofer gemischte Gefühle wegen der Finanzierung. Fraktionssprecherin Dagmar mittelmeier kritisierte den Standort, der nicht im Markt Waidhaus, sondern nur in unmittelbarer Nähe zur Autobahn sein könne. Sie brachte dafür die Friedrichsburg ins Spiel, die von der Autobahn aus sehr gut gesehen werde.”
So plötzlich, ist hier ein Sinneswandel zu spüren? Zwar sei Bürgermeister Zilbauer bereit, “auch das Tourismusbüro in die Friedrichsburg auszulagern, damit rund um die Uhr Präsenz gezeigt werden könne”. Aber: “Voraussetzung für das Gremium ist vor allen Dingen ein tragfähiges finanzielles Konzept […], dass es für die Stadt keinesfalls zu einer finanziellen Mehrbelastung kommen dürfe.”
Die Gemeinden im Landkreis-Osten warben übrigens in den letzten Jahren unter dem gemeinsamen Motto: “Elf Freunde wollen entdeckt werden!” Wo hätte man sie besser entdecken können als im Schloss Friedrichsburg.
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