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Archiv der Kategorie Denkmalpflege

MZ: Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg

Unter obiger Überschrift hat der Journalist Reinhold Willfurth aus Weiden in der Mittelbayerischen Zeitung vom 5. Oktober 2011 einen ganzseitigen Bericht veröffentlicht: Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg, nachzulesen im Internet (Anklicken).

      Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg, Foto: Gabi Schönberger

Wer hat hier das Sagen? Peter Staniczek hält die Granitsäulen rund um Leuchtenberg für eine Machtdemonstration.
Foto: Gabi Schönberger

Vom Bayerischen Fernsehen gibt es ein VIDEO zum Thema: Steinsäulen in der Oberpfalz (Anklicken). Der Beitrag wurde mehrfach gesendet im Rahmen der Reihe “Wir in Bayern”.

Landgrafensäulen und Geocaching

Auf der Webseite “http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=81028149-40c9-4fad-ba66-f02b99d6dd32″ findet sich eine interessante Nachricht, die von mir beschriebenen sog. Leuchtenberger Landgrafensäulen betreffend:
“Um die sagenumwobene Burg Leuchtenberg stehen in der Landschaft seltsame Steinsäulen. Sie haben alle ein marterstockähnliches Steinkreuz. Ungeklärt ist, zu welchem Zweck sie aufgestellt wurden. Sicher dürfte sein, dass sie dem Mittelalter angehören. Man nimmt an, dass es sich um Grenzsäulen des Landgrafen von Leuchtenberg handelt. Wer noch mehr darüber erfahren möchte:LINK.
Diese cache – Serie möchte euch zu einigen der Landgrafensäulen führen. Insgesamt sind es 8 caches mit Bonuscache. In jedem Logbuch findet ihr Zahlen für den Bonus (Es ist sinnvoll, die caches der Reihe nach anzugehen.)
Viel Spaß damit!”

Es handelt sich dabei um die von mir beschriebene Säule 6 (Fußweg Matzlesberg - Lückenrieth), die von einem Geocacher in meinem Gästebuch als verschwunden gemeldet wurde. Ich kann die Geocacher-Gemeinde beruhigen, die Säule staht nach wie vor am alten Standort.

Landgrafensäule 6 bei Lückenrieth
(Foto: Peter Staniczek)

Kleine Hilfe: Fußweg von Matzlesberg nördlich der Luhe nach Osten, kurz vor Unterquerung einer Hochspannungsleitung!

Was stimmt da nicht?

Wappen am Rathaus von Pleystein
Wappen am Rathaus der Stadt Pleystein (Foto: Peter Staniczek)

Richtig ist, dass es sich um das Wappen der Stadt Pleystein handelt. Richtig ist, dass die Pleysteiner durch die Vermittlung der Leuchtenberger Landgrafen im Jahre 1331 die Nürnberger Stadtrechte verliehen bekamen. Zu dieser Zeit führte die Stadt aber das Wappen der Leuchtenberger Ortsherrschaft, einen blauen Balken im weißen Schild, immerhin bis 1555, obwohl die Stadt schon 1418 an die Wittelsbacher gelangt war.
“1556 verlieh Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz das bis heute unveränderte Wappen, in dem der (Drei-)Berg auf den zweiten Teil des Ortsnamens hinweist; der Löwe mit dem Rautenbalken stammt aus dem pfalzbayerischen Hauswappen; die Zahl der Rauten wurde mit 21 festgelegt. Es erscheint seit den 1556 datierten Siegeln und bei Apian (1562).”
(Oberpfälzer Wappenbuch, Reg. der Oberpfalz, Regensburg)

Aber nun zeigen sich bei festlichen Anlässen in Pleystein trotzdem zwei unterschiedliche Versionen des heutigen Wappens, die nur bei genauer Betrachtung auffallen (z. B. Herrn Josef Gillitzer vom Touristik-Verein):

Bei der Version am Pleysteiner Rathaus (s. o.) verlaufen die Rauten von links unten nach rechts oben.

Aber auf den offiziellen Fahnen, Dienstsiegeln, Abzeichen der Freiwilligen Feuerwehr und Männergesangverein, oder im (offiziellen) Oberpfälzer Wappenbuch ist der Rautenverlauf genau umgekehrt und entspricht ähnlichen Wappendarstellungen wie die Wappen des Bezirks Oberpfalz, Stadt Weiden, Markt Hahnbach, Markt Kohlberg u. a.

Was ist nun richtig? Wappen am Rathaus oder Wappen auf dem Dienstsiegel?
Das Rathauswappen folgt wohl einer historischen Abbildung des 16. Jahrhunderts (Abbildungen http://www.wappendesign.de/redesign.html oder S. Poblotzki. Geschichte Pleystein, 1980, S. 135) bzw. einem Siegel der Stadt von 1615 (Poblotzki, S. 227), die von Poblotzki zeichnerisch auch für die Umschlagseiten seiner Geschichtswerke über Pleystein übernommen wurden.
Das offizielle Stadtwappen (auf der Amtskette des Bürgermeisters) folgt beispielsweise der Darstellung von 1585, wie sie in der “Geschichte Pleystein” auf Seite 137 abgebildet ist.

Kunst am Bau

Burg Neuhaus bei Windischeschenbach
Foto: Peter Staniczek

Kein Forstweg im Elm

Umstrittener Waldweg, geplante Forststraßentrasse
(Foto: Peter Staniczek)

    der_neue_tag_03_08_2011

Überraschende Meldung in Der neue Tag vom 3. August 2011

Zur Vorgeschichte siehe auch “Geisterrevier Elm“.

MZ: “Grenzenloses Vertrauen” (…ist gut, Kontrolle ist besser)

Die Mittelbayerische Zeitung vom 19. Mai 2011 berichtet unter dem Titel “Eine Grenzkontrolle mit Metermaß und GPS-Gerät - Grenzenloses Vertrauen”:
“A. B. sieht an diesem Maivormittag in der Gegend rund um den Entenbühl nach dem Rechten, mit 901 Metern ist die Bergkuppe die höchste Erhebung der Oberpfalz.”

Kapelle (ehemaliger Bunker) auf dem Entenbühl
Foto: Peter Staniczek

Das ist die Kapelle auf dem Entenbühl, erbaut aus einem Grenzschutzbunker. Der Entenbühl ist mit 901 m ganz schön hoch, er ist sogar die höchste Erhebung im Oberpfälzer Wald.
Aber im Steinwald - gehört ebenfalls zur Oberpfalz - gibt es die Platte, die ist mit 946 m noch ein Stück höher und der Kleine Arber im Bayerischen Wald ist mit 1.383,6 m der höchste Berg der Oberpfalz. (s.a. Wikipedia)

St. Wendelin - Bitte für uns!

St. Wendelin, Votivbild aus Leuchtenberg
Foto: Peter Staniczek

Das abgebildete Votivbild stand früher vermutlich am Ortseingang von Leuchtenberg. Es zeigt den Hl. Wendelin im Halbrelief, eine Holzschnitzarbeit, farbig gefasst, verschmutzt und restaurierungsbedürftig. Wer sich an einer fachgerechten Sanierung beteiligen möchte, finanziell oder kunsthandwerklich, kann sich gerne bei mir rühren (stani(at)heimat-now.de).
Wer gar ein altes Foto oder genaue Kenntnisse über den alten Standort besitzt, kann ebenfalls dazu beitragen, das Geheimnis über die Herkunft des 125jährigen Flurdenkmals, das vor 50 Jahren letztmals renoviert wurde, zu lüften.

mehr: O Guter Hirt, Sankt Wendelin

Mythos - Ludwig II.

ludwig_II_bayreuth
Foto: Peter Staniczek

FahrRad! Für”s Klima auf Tour

Seidelbast am Bocklradweg
Foto: Peter Staniczek

(20.03.2011) Mailingliste INFOS des Bayerischen Schulservers
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»Alle reden vom Klimawandel. Wir tun etwas dagegen!« Das ist Motto der
VCD-Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour«. Deutschlandweit sagen
Jugendliche NEIN zum Elterntaxi, schwingen sich aufs Fahrrad und sparen so CO2.
Denn Fahrradfahren macht Spaß, hält fit und ist alltäglicher Klimaschutz.
Von März bis Ende Juli 2011 können Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren
unter dem Motto “Radfahren, Klima schützen und tolle Preise gewinnen” in die
Pedale treten. Rahmen und Motivation zum Radeln bildet, wie in den letzten
Jahren, eine virtuelle Radtour (www.klima-tour.de) im Internet. Hier warten auf
die Teilnehmer Infos rund um die Themen Radfahren und Klima, witzige Spiele und
tolle Gewinnmöglichkeiten. Mitmachen können Jugendgruppen und Schulklassen im
Alter von 12 bis 18 Jahren. Lehrkräfte finden dort vorbereitete
Unterrichtsideen für fast alle Fächer. Zudem gibt es Tipps, wie die Schule
fahrradfreundlicher werden kann.
http://www.klima-tour.de/

Bocklradweg bei Pleystein
Foto: Peter Staniczek

Lösung: Das Kind in der Krippe

Kind in der Krippe
Darstellung Christi Geburt in der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg (Foto: P. Staniczek)

In der himmlischen Ordnung des Christentums rangieren die dargestellten Engel unter den neun Engelchören in der 3. Triade (himmlische Boten) im neunten Chor. Es sind die Schutzengel, diese sind dem Menschen am nächsten und spenden Erleuchtung und Weisheit.