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Archive für Dezember 2010
Ein gesundes neues Jahr 2011 …
30.12.2010 von peter.staniczek.
… wünsche ich allen meinen Freunden und Bekannten auf diesem Wege, verbunden mit der Hoffnung, auch im neuen Jahr wieder Vieles gemeinsam zu erleben und zu bewegen.

Unser Apfelbaum, geschmückt von E. (Foto: P. Staniczek)
Der berühmte Spruch: “Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich doch heute ein Apfelbäumchen pflanzen!” wird Luther in den Mund gelegt. Ein erster schriftlicher Nachweis des Satzes ist allerdings laut Welt am Sonntag (vom 20. April 2003) erst in einem Rundbrief der hessischen Kirche vom Oktober 1944 zu finden.
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Lösung: Das Kind in der Krippe
30.12.2010 von peter.staniczek.

Darstellung Christi Geburt in der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg (Foto: P. Staniczek)
In der himmlischen Ordnung des Christentums rangieren die dargestellten Engel unter den neun Engelchören in der 3. Triade (himmlische Boten) im neunten Chor. Es sind die Schutzengel, diese sind dem Menschen am nächsten und spenden Erleuchtung und Weisheit.
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Neugierig? Blicken die auf das Christkind? Ja!
18.12.2010 von peter.staniczek.
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Maria Anna Karl aus Böhmischbruck und Albert Einstein
3.12.2010 von peter.staniczek.
… wie passt das zusamm´?
Auf meiner Webseite “www.heimat-now.de” findet sich unter Heimat-ABC und Heimatschein ein Brief, geschrieben am 12. Mai 1888 im Pfarramt Böhmischbruck, der im Archiv des Vohenstraußer Heimatmuseums liegt. Er ist “Vom Pfarramte Böhmischbruck An Anna Karl, Wäscherin” gerichtet, “Abzugeben bei Herrn Wagner in München Adlzreiterstraße Nr 2 c/II rechts”.
An die Besucher meiner Webseite stellte ich eine Menge Fragen und endete mit dem Wunsch, “Ich würde mich freuen, wenn diese Seite Anlass geben würde, Spurensuche zu betreiben bzw. eine Facharbeit zu diesem Thema zu schreiben.”
Dieser Wunsch brachte ein erstaunliches Ergebnis durch Herrn G. Kiefer aus München, der mir Folgendes schrieb:
-
Hallo Herr Staniczek,
Ihr Beitrag endet mit einer Menge von Fragen.
Ich wohne seit 1973 in der Adlzreiterstr. in München. Deshalb kann ich zur Frage, wie sich die Adlzreiterstr. 2C/II in den letzten Jahrzehnten dargestellt hat und heute darstellt, folgendes beitragen:
Ein Jahr zuvor, also 1887 wurde der Rengerweg in Adlzreiterstaße umbenannt.
Das ursprüngliche Gebäude Adlzreiterstr. 2 mit seinen rückwärtigen Nebengebäuden wurde in den 1980er Jahren abgerissen.
An diese Stelle trat ein Geschäftsgebäude mit einer Passage zur Lindwurmstraße. Bis zum Abriß prangte auf der Nr. 2 noch der verwitterte Schriftzug an der Fassade “Geirhos Rohstoffhandel”. Das Haus war mindestens seit 1973 unbewohnt. Nur in den letzten Jahren vor dem Abriss wurde es als zusätzliches Lager der Firma Krenbauer verwendet, die in der Adlreiterstr. Schweißaggregate baute.
Die Hausnummer 2c war ein Rückgebäude an der Stelle der heutigen Passage. Ein paar Häuser weiter, nämlich auf der Hausnummer 12 und ebenso im Rückgebäude lebte zu dieser Zeit Albert Einstein. Es ist sicher, dass Anna Karl Albert Einstein gekannt haben muß.
Zwar lebte Einstein in der Villa seines Onkels, der hier auch die “Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie” besaß, während das Haus Nr.2 eines der armseeligsten in der Adlzreiterstr. gewesen ist. Trotzdem hat man sich in dieser Straße gekannt und dies galt bis in die 1990er Jahre hinein.
Inzwischen ist die Gegend, die früher Schlachthofviertel hieß, offiziell in “Isarvorstadt” umbenannt worden und gilt als schickes, angesagtes Wohn- und Büroviertel, vor allem für die Medienbranche und Architekten.
Zu den Fragen, was aus Anna Karl geworden ist und ob es Nachkommen gibt, kann ich Ihnen den Tipp geben, in den Kirchenbüchern von St.Peter (http://www.alterpeter.de) zu recherchieren. Bis 1928 war dies die zuständige Pfarrei.
Vielen Dank, Herr Kiefer! Spurensuche ist doch spannend und zeitigt immer wieder überraschende Ergebnisse.
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