Archive für Februar 2010

Falls noch nicht geschehen - bitte melden!

Fliesenleger Kurt
Foto: Peter Staniczek, 08.02,2010

“Goaßhaxn-Hexenhäuslwogn”

Berichterstattung. Der neue Tag, Pilfusek, Febr. 2010
Berichterstattung. Der neue Tag, Pilfusek, Febr. 2010

Beim Waldkircher (Gemeinde Georgenberg, Landkreis Neustadt an der Waldnaab) Faschingszug war auch oben angeführter “Goaßhaxn-Hexenheislwong” aus Flossenbürg vertreten. Als “Goashaxn” werden die Flossenbürger in der näheren Umgebung aufgezogen/geneckt, wobei sich die Flossenbürger bei ihren Nachbarn aus Waldkirch mit dem Ausdruck “Pfingsthörner” revanchieren. Natürlich waren auch die Pleysteiner “Pulverstoffel” dabei.
Die Waidhauser “Henglecker” sowie die Vohenstraußer “Scheeßenscheißer” waren dagegen nicht vertreten.

Nichts Süßeres gibt es, als der Sonne Licht zu schaun!

aus: Iphigenie in Aulis von Euripides, übersetzt von Friedrich Schiller, Fünfter Akt, Dritter Auftritt, Iphigenie

Fahrenberg

Fahrenberg, 31.01.2010, Foto: Peter Staniczek

Bescheuert oder einfach, schlicht und geschmacklos

Gibt es in Vohenstrauß eine Gestaltungssatzung? - Grundsätzlich ja, aber die ist nicht rechtsverbindlich, da schaut keiner rein, da hält sich niemand dran, am wenigsten die Mitglieder des Bauausschusses bzw. des Stadtrats, von Ausnahmen abgesehen.
Darf im sensiblen Vohenstraußer Altstadtbereich jeder bauen und gestalten wie er will? - Grundsätzlich ja, aber er muss das natürlich fachlich begründen (beliebte Begründungen: … sonst gehe ich woanders hin, … sonst investiere ich nicht)!

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Foto: Peter Staniczek, Marktplatz 5, 7 u. 9

Wieder gibt es einen Präzendenzfall im sensiblen Bereich der Vohenstraußer Altstadt, diesmal zwischen dem denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshaus Marktplatz 5 (”Frank”) und dem ebenfalls noch geschützten Rathaus. Es geht um die historisierende Fassade eines ehemaligen Bankgebäudes, das an der Stelle des historischen Gasthofes “Zum Schwan” errichtet wurde. Diese sog. historisierende Fassade soll nun wohl großstädtisches Gepräge erfahren, zum Zwecke “der Stärkung des Einzelhandels (Anm.: hier Sportfachgeschäft) und der nachhaltigen Belebung des Marktplatzes”.

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Vom Investor gewünschte Fassadenänderung (Der neue Tag, 12.02.2010, dob)

Natürlich spricht nichts gegen eine geschäftliche Belebung der Altstadt, aber warum findet man (Investor und/oder Stadtbaugesellschaft) keinen Architekten, der die Altstadt gestalterisch aufwerten kann? Warum gibt sich die Stadt mit Zweitklassigkeit zufrieden?

schwan_rathaus
Detail aus Ansichtskarte: J. G. Riegel, Vohenstrauß, 1911, Repro: P. Staniczek

Vor ziemlich genau 100 Jahren waren die Mitglieder des Vohenstraußer Magistrats weitsichtiger, das Rathaus wurde aufgrund eines Architektenwettbewerbs mit namhaften Bewerbern und Juroren im Stil der damaligen Zeit gebaut.

Wir in Bayern - Lust auf Heimat (BR): Steinsäulen um Leuchtenberg

Der BR (Bayerischer Rundfunk, Fernsehen) sendet im Rahmen seiner Sendung “Wir in Bayern - Lust auf Heimat” am Mittwoch, dem 03. Februar 2010, zwischen 15:30 und 16:45, einen Beitrag über die “Steinsäulen im Raum Leuchtenberg”.

Leuchtenberg

Autor Marcus Meyer vom BR zeichnet verantwortlich für den Beitrag, Grundlage war ein Bericht über die Steinsäulen im Internet.
Leuchtenberg von Wieselrieth aus

Letzte (tolles Wetter, nach der kältesten Nacht) und vorletzte (trübes Wetter) Woche wurden die Standorte besucht und dem Rätsel der Steinsäulen nachgegangen. Gedreht wurde an den landschaftlich schönsten Plätzen um die alte Landgrafenburg Leuchtenberg. Vom Kalten Baum über Wieselrieth, Wittschau, Glaubendorf, Oberköblitz (neu entdeckte Säule durch Thomas Lingl), Michldorf und Hoher Stein ging es mit dem TV-Team zum Markt und zur Burg Leuchtenberg.

Das ganze Projekt wurde vom ersten Anruf bei mir bis zur Ankündigung des Sendetermins in kürzester Zeit abgewickelt.
Denkmalpflege, Heimatpflege, großartige Oberpfälzer Winterlandschaft und rätselhafte Steinsäulen, die einen einheitlichen ikonographischen Typus aufweisen, lohnen sicher einen Blick ins Fersehprogramm am Mittwoch.

BR-Team
Team des BR, rechts Autor Marcus Meyer (Fotos: Peter Staniczek)

Läichtmess und Sodlgaal

Wenn am 2. Februar die letzten Christbäume geleert und entsorgt werden, steht der Tag “Maria Lichtmess” auf dem Kalender. Neben den altbekannten Bräuchen ist vielleicht der folgende nicht mehr so bekannt. In Eslarn bekamen an diesem Tag die Kinder früher als Brauchtumsgebäck einen “Sodlgaal“.
Beim “Sodlgaal” handelte es sich um das linke Pferd im Gespann, den Sattelgaul, der direkt mit dem Stoßzügel (Leitseil) gelenkt werden konnte. Das rechte Pferd war der sog. Handgaul, dessen Geschirr über ein Seil mit dem des Sattelgauls verbunden war.

Kienspanleuchter
Kienspanleuchter im Heimatmuseum der Stadt Vohenstrauß (Foto: Fotostudio Harald Kraus)

Der Wind in der Wei(de)n - Phrasendreschen

    “Wer gegen Windenergie ist, ist für Kernenergie.”

Laut “Der neue Tag” vom 30.01.2010 (Um Fischerberg viel Wind gemacht) haben Vertreter der SPD-Fraktion bei einer Pressekonferenz zum Thema Windenergie überraschende Aussagen getroffen. Mit obiger Aussage wird Reinhard Heese, SPD-Sprecher im Ausschuss für Energiewende, zitiert.

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