Archive für November 2009

Hout me ganz narrisch gfreit

Auszeichnung durch den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege
Der neue Tag, 28.11.2009

Auszeichnung durch den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege
Auszeichnung durch den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege

Auszeichnung durch den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege
(Fotos: Peter Staniczek)

Ein Maximum an Reißfähigkeit

Vor dem Sturm am 22. November 2009

“Die verwendete Folie ist eine mit Glasfasern durchwebte Gewebefolie und bietet für ihre Materialstärke und Lichtdurchlässigkeit ein Maximum Reißfestigkeit”, haben Sie, Toni Kempf von der Firma toniton, mir ins Gästebuch geschrieben und meinten damit wohl das nordostbayerische Wetter zu kennen.
Ein kleines, eher harmloses Stürmchen genügte aber, um die Folie in Fetzen zu reißen. Dabei haben die Winterstürme noch gar nicht angefangen.

Nach dem Sturm 25.11.2009
(Fotos Peter Staniczek)

Weihnachten 2009 - Probe für Afghanistan

Probe für Afghanistan

Der neue Tag, 27.11.2009: Mit insgesamt 440 Soldaten probte das Oberviechtacher Bataillon seit Anfang vergangener Woche auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Wie der Kommandeur weiter ausführte, werden ab März 2010 die ersten Soldaten des Panzergrenadierbataillons 122 in den Auslandseinsatz nach Afghanistan gehen, schon jetzt befinden sich Kräfte des Bataillons
im Kosovo. Insgesamt wird ab dem kommenden Jahr ein großer Teil des Bataillons über 15 Monate hinweg, also bis März 2011, im Einsatz sein.

Advent 2002 in der Friedrichsburg - Erinnerung

Advent im Schloss 2002

Der neue Tag, 28.12.2009: “Die pfalzgräfliche Friedrichsburg bildet in diesem Jahr erstmals die Kulisse für einen Advents- und Weihnachtsmarkt”, heißt es in der Adventsbeilage zu Vohenstrauß.
Sind etwa zehn Jahre Arbeit des Kuratoriums Friedrichsburg so schnell vergessen, dass man sich an die Veranstaltungshöhepunkte (Advent, Jazz, Musik, Kabarett, Rock, Kunst … im Schloss) nicht mehr erinnert?

Advent im Schloss 2002

Advent im Schloss 2002

Advent im Schloss 2002

Advent im Schloss 2002
(alle Bilder: Peter Staniczek)

Von „Haftlmachern“, „Gloifeln“ und „Bißgurn“

basst_scho

Der neue Tag, 28.11.2009: „Basst scho!“: Der Regensburger Dialektforscher Ludwig Zehetner präsentiert neueste Sprachfunde.
Aufgrund der regen Resonanz, die sich in zahlreichen Anrufen, Briefen und drei Auflagen binnen weniger Monate niederschlug, folgte nun „Basst scho! – Teil 2“ (Edition Vulpes)… Denn der Regensburger Sprachforscher besitzt die seltene Gabe, wissenschaftliches im derart lockeren Plauderton zu präsentieren, dass auch der Laie gebannt zuhört.

Unbedingt kaufen/lesen/verschenken, sehr empfehlenswert!

Faszination Natur - Dauerausstellung im Landratsamt

Faszination Natur
Der neue Tag 28. November 2009

“„Es ist vollbracht“ – mit diesem Stoßseufzer brachte Koppmann die mit vielen großen und kleinen Hürden gepflasterte Umsetzung auf einen Nenner. Zwei Jahre hat die Verwirklichung der Idee gedauert. Koppmann betonte, dass „Faszination Natur“ ein Tor dazu sei, das Neue Schloss völlig neu zu erleben. Nach dem Vorbild der Fürstbischöflichen Residenz Eichstätt gingen jetzt auch in diesem
historischen Gebäude Natur und Kultur eine faszinierende Symbiose ein. Mit der Dauerausstellung „Von der Herrschaft zum modernen Großlandkreis“ im zweiten Stock, der früheren Schlosskapelle sowie dem Barockgarten könnten die Besucher auf
eigene Faust viel im Schloss erleben. Als Leitfaden hat der Naturpark die Broschüre „Faszination Neues Schloss – mehr als Mauern und Stein aufgelegt.“ (Der neue Tag 28. November 2009)

Auch Biotoppflege ist Heimatpflege

Auch Biotoppflege ist Heimatpflege
Bericht in Der neue Tag vom 12.11.2009

Kalter Baum interessanter als Merkel und Westerwelle - Medien berichten

Kalter Baum am 19.11.2009
(alle Fotos: Peter Staniczek am 19.11.2009)

Kalter Baum statt Merkel und Westerwelle, der Neue Tag berichtet am 19.11.2009 mit Farbfoto auf der ersten Seite: “Mantel schützt Kalten Baum im Winter”. Auch verschiedene TV-Sender haben sich der einmaligen Aktion schon angenommen. Mit der Maßnahme soll festgestellt werden, ob der Salzsprühnebel von der A6 Ursache der Baumschäden ist. Deshalb werden Baum und Knospen durch die Ummantelung geschützt.

Kalter Baum am 19.11.2009

Kenner des hiesigen Wetters bezweifeln schon, ob die verwendete Gewerbefolie den ungeheuren Druck- und Zugkräften des “Böhmischen” Windes im Winter standhalten wird, zumal auch mit erheblicher Schneelast gerechnet werden muss. Kleine Löcher, wohl durch Wind und hartnäckige Zweige verursacht, sind über Nacht schon entstanden.

Kalter Baum am 19.11.2009
Die Arbeiten gestalten sich schwieriger als zunächst gedacht

Kalter Baum am 19.11.2009 - Ummantelung schwieriger als gedacht
Kletterer hangeln sich durch das mächtige Geäst

Der Kalte Baum wird eingepackt - Pilotprojekt an der A6

Kalter Baum am 18.11.2009 - der Sagenbaum der Oberpfalz wird eingehüllt
(alle Fotos: Peter Staniczek, 18.11.2009)

Seit Dienstag wird der Kalte Baum - uralter Sagenbaum der Oberpfalz - in 2500 Quadratmeter Gewerbefolie eingepackt. Die spektakuläre Aktion soll die Winterlinde am höchsten Punkt der A6 vor dem Salzsprühnebel der vorbeifahrenden Fahrzeuge schützen. Dieser könnte Auslöser der Baumschäden sein, die seit der Autobahnfertigstellung aufgetreten sind.
Die Autobahndirektion Süd handelte auf entsprechende Hinweise zügig und unbürokratisch. Sie läßt sich die Maßnahme mehrere 10.000 Euro kosten. Diese zumindest in der Bundesrepublik einmalige bzw. erstmalige Aktion gestaltet sich nicht einfach, bei starkem Wind sind großes Gerät und erfahrene Kletterer im Einsatz, die die Folie an dem recht widerspenstigen Baum anbringen helfen.

Kalter Baum 18.11.2009

Ingenieur “verkauft” unrentable Kläranlage als „Industriedenkmal“

Der neue Tag, Montag, 16. November 2009: “Ingenieurbüro schlägt vor, altes Bauwerk stehen zu lassen. In der Sitzung ging es auch um die Frage, ob der vorhandene, fast 40 Jahre alte Tropfkörper, in die Neuanlage integriert werden kann. Steinbacher hielt das angesichts der Sanierungskosten von mindestens 100 000 Euro als unwirtschaftlich. Am teuersten komme dabei die Beseitigung der im Tropfkörper befindlichen Lavaschlacke. Auf Anfrage von Marktrat M. B. bezifferte Steinbacher die Kosten dafür mit rund 70 000 Euro. Das Ingenieurbüro schlug deshalb die Belassung des Bauwerkes als „Industriedenkmal“ vor.”

Ingenieur “verkauft” unrentable Kläranlage als „Industriedenkmal“

Ein anrüchiges Angebot, auf das die Denkmalpflege verzichten kann.