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Archiv der Kategorie Kultur

MZ: Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg

Unter obiger Überschrift hat der Journalist Reinhold Willfurth aus Weiden in der Mittelbayerischen Zeitung vom 5. Oktober 2011 einen ganzseitigen Bericht veröffentlicht: Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg, nachzulesen im Internet (Anklicken).

      Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg, Foto: Gabi Schönberger

Wer hat hier das Sagen? Peter Staniczek hält die Granitsäulen rund um Leuchtenberg für eine Machtdemonstration.
Foto: Gabi Schönberger

Vom Bayerischen Fernsehen gibt es ein VIDEO zum Thema: Steinsäulen in der Oberpfalz (Anklicken). Der Beitrag wurde mehrfach gesendet im Rahmen der Reihe “Wir in Bayern”.

Kunst am Bau

Burg Neuhaus bei Windischeschenbach
Foto: Peter Staniczek

Nicht nur die Uhr wird umgestellt

sommerbier
Foto: Peter Staniczek

St. Wendelin - Bitte für uns!

St. Wendelin, Votivbild aus Leuchtenberg
Foto: Peter Staniczek

Das abgebildete Votivbild stand früher vermutlich am Ortseingang von Leuchtenberg. Es zeigt den Hl. Wendelin im Halbrelief, eine Holzschnitzarbeit, farbig gefasst, verschmutzt und restaurierungsbedürftig. Wer sich an einer fachgerechten Sanierung beteiligen möchte, finanziell oder kunsthandwerklich, kann sich gerne bei mir rühren (stani(at)heimat-now.de).
Wer gar ein altes Foto oder genaue Kenntnisse über den alten Standort besitzt, kann ebenfalls dazu beitragen, das Geheimnis über die Herkunft des 125jährigen Flurdenkmals, das vor 50 Jahren letztmals renoviert wurde, zu lüften.

mehr: O Guter Hirt, Sankt Wendelin

Mythos - Ludwig II.

ludwig_II_bayreuth
Foto: Peter Staniczek

Lösung: Das Kind in der Krippe

Kind in der Krippe
Darstellung Christi Geburt in der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg (Foto: P. Staniczek)

In der himmlischen Ordnung des Christentums rangieren die dargestellten Engel unter den neun Engelchören in der 3. Triade (himmlische Boten) im neunten Chor. Es sind die Schutzengel, diese sind dem Menschen am nächsten und spenden Erleuchtung und Weisheit.

Neugierig?

engelchen1.jpg
Foto: Peter Staniczek

Maria Anna Karl aus Böhmischbruck und Albert Einstein

… wie passt das zusamm´?

Auf meiner Webseite “www.heimat-now.de” findet sich unter Heimat-ABC und Heimatschein ein Brief, geschrieben am 12. Mai 1888 im Pfarramt Böhmischbruck, der im Archiv des Vohenstraußer Heimatmuseums liegt. Er ist “Vom Pfarramte Böhmischbruck An Anna Karl, Wäscherin” gerichtet, “Abzugeben bei Herrn Wagner in München Adlzreiterstraße Nr 2 c/II rechts”.

Brief an die Anna Karl 1888

An die Besucher meiner Webseite stellte ich eine Menge Fragen und endete mit dem Wunsch, “Ich würde mich freuen, wenn diese Seite Anlass geben würde, Spurensuche zu betreiben bzw. eine Facharbeit zu diesem Thema zu schreiben.”

Dieser Wunsch brachte ein erstaunliches Ergebnis durch Herrn G. Kiefer aus München, der mir Folgendes schrieb:

    Hallo Herr Staniczek,

    Ihr Beitrag endet mit einer Menge von Fragen.
    Ich wohne seit 1973 in der Adlzreiterstr. in München. Deshalb kann ich zur Frage, wie sich die Adlzreiterstr. 2C/II in den letzten Jahrzehnten dargestellt hat und heute darstellt, folgendes beitragen:

    Ein Jahr zuvor, also 1887 wurde der Rengerweg in Adlzreiterstaße umbenannt.
    Das ursprüngliche Gebäude Adlzreiterstr. 2 mit seinen rückwärtigen Nebengebäuden wurde in den 1980er Jahren abgerissen.
    An diese Stelle trat ein Geschäftsgebäude mit einer Passage zur Lindwurmstraße. Bis zum Abriß prangte auf der Nr. 2 noch der verwitterte Schriftzug an der Fassade “Geirhos Rohstoffhandel”. Das Haus war mindestens seit 1973 unbewohnt. Nur in den letzten Jahren vor dem Abriss wurde es als zusätzliches Lager der Firma Krenbauer verwendet, die in der Adlreiterstr. Schweißaggregate baute.
    Die Hausnummer 2c war ein Rückgebäude an der Stelle der heutigen Passage. Ein paar Häuser weiter, nämlich auf der Hausnummer 12 und ebenso im Rückgebäude lebte zu dieser Zeit Albert Einstein. Es ist sicher, dass Anna Karl Albert Einstein gekannt haben muß.
    Zwar lebte Einstein in der Villa seines Onkels, der hier auch die “Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie” besaß, während das Haus Nr.2 eines der armseeligsten in der Adlzreiterstr. gewesen ist. Trotzdem hat man sich in dieser Straße gekannt und dies galt bis in die 1990er Jahre hinein.
    Inzwischen ist die Gegend, die früher Schlachthofviertel hieß, offiziell in “Isarvorstadt” umbenannt worden und gilt als schickes, angesagtes Wohn- und Büroviertel, vor allem für die Medienbranche und Architekten.

    Zu den Fragen, was aus Anna Karl geworden ist und ob es Nachkommen gibt, kann ich Ihnen den Tipp geben, in den Kirchenbüchern von St.Peter (http://www.alterpeter.de) zu recherchieren. Bis 1928 war dies die zuständige Pfarrei.

Vielen Dank, Herr Kiefer! Spurensuche ist doch spannend und zeitigt immer wieder überraschende Ergebnisse.

“Oh”, rief ein Glas Burgunder

letztes Glas Spätburgunder auf den Herbst 2010


      “Oh”, rief ein Glas Burgunder,
      “Oh Mond, du göttliches Wunder!
      Du gießt aus silberner Schale
      Das liebestaumelnde, fahle,
      Trunkene Licht wie sengende Glut
      Hin über das nachtigallene Land –”

      Da rief der Mond, indem er verschwand:
      “Ich weiß, ich weiß! Schon gut! Schon gut!”

      Joachim Ringelnatz

Cherubim

Mark Angus - “Cherubim”
Glasobjekt: Cherubim von Mark Angus (Glashütte Eisch, Frauenau), Foto: Peter Staniczek

Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Cherubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten. (1. Buch Mose 3.24)