Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Heimat-NOW für Februar, 2009.
- Allgemein (229)
- Denkmalpflege (79)
- Dialekt (23)
- Heimatgeschichte (46)
- Kultur (63)
- Kulturlandschaft (73)
- Kuriosa (20)
- Literatur (39)
- Schloss Friedrichsburg (8)
- 17.5.2012: Und weil mich doch der Kater frisst ...
- 1.3.2012: Kaffeetrinken in Regensburg? Wer kennt den Ort?
- 17.1.2012: Laborwerte nach Haindling
- 31.12.2011: Nun steht der Winter vor der Tür
- 24.12.2011: Das Wunder der Heiligen Nacht
- 4.12.2011: Ikterus in Bad Abbach
- 6.11.2011: November 2011 - Sonnenuntergang über dem Fahrenberg
- 6.11.2011: 125 Jahre Lokalbahn Neustadt - Vohenstrauß
- 22.10.2011: Kartoffeln sind zu groß?
- 18.10.2011: MZ: Die seltsamen Steinsäulen von Leuchtenberg
Blogroll
- Mai 2012
- März 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Archive für Februar 2009
Revision der Denkmalliste II - Ein Denkmal für den Zoigl
21.2.2009 von peter.staniczek.
Der neue Tag vom 13.02.2009 vermeldet einen für die Denkmalpflege glücklichen Umstand. Das Eslarner Kommunbrauhaus wurde in die Denkmaliste aufgenommen. Ein Abriss stand nie zur Debatte.

Foto: Peter Staniczek, 14.06.2000
Eslarn. (tss) Die Eslarner können künftig Zoigl von monumentalem Rang ausschenken, denn das Kommunbrauhaus an der Brennerstraße steht seit kurzem unter Denkmalschutz. Mit ein Grund für die Aufnahme in die Liste war nämlich “die Tradition örtlicher Selbstproduktion eines landestypischen Grundnahrungsmittels”. Dr. Martin Brandl vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege schreibt in seiner Begründung weiter: “Bei dem Eslarner Kommunbrauhaus handelt es sich aus geschichtlichen, volkskundlichen, bau- und technikgeschichtlichen Gründen um ein Baudenkmal.” Architektur und Ausstattung würden den heutigen Verhältnissen behutsam angepassten Brauprozess der Zeit um 1900 dokumentieren.
Dies ist vor allem das Verdienst von Georg Zierer senior. Er ist seit 58 Jahren Kommunbraumeister und kennt das Gebäude wie seine Westentasche. Er ist nicht nur für den süffigen Zoigl zuständig, sondern kümmert sich auch um die 90 Jahre alte Schrotmühle und die übrigen historischen Geräte. “Ein Glück ist, dass Zierer leidenschaftlich braut und das Gebäude mit einfachen Mitteln in Schuss hält”, sagt Georg Würfl, Geschäftsleiter im Rathaus. Ein Abriss stand nie zur Debatte. Denn: “Wenn gebraut wird, hat jeder einen Vorteil davon.” (Thorsten Schreiber)
Geschrieben in Kultur, Denkmalpflege, Allgemein | Keine Kommentare »
Oberpfalz verträgt 300 Windräder
21.2.2009 von peter.staniczek.
In einem Interview mit Der neue Tag (05.02.2009) stellte Ulrich Lenz, Inhaber der Firma Ostwind, konkrete “Projekte in der Heimat” und obige Behauptung in Bezug auf Windkraft in den Raum, natürlich aus der Sicht des Unternehmers, der damit Geld verdienen will.
Der Leserbriefschreiber Thomas Rubenbauer aus Freihung/Großschönbrunn wollte die in obigem Interview gemachten Aussagen des Unternehmers so nicht gelten lassen und antwortete aus der Sicht dessen, der letztendlich mit der zur Industrielandschaft mutierten Kulturlandschaft leben muss:
“Die Argumente von H. Lenz , dem Inhaber der Firma Ostwind, erinnern mich sehr stark an die Aussagen vor allem der CSU-Politiker in den 80-iger Jahren. Auch damals sprach Franz Josef Strauß davon, dass die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf so harmlos sei wie eine Fahrradspeichenfabrik!
Wenn man die Berichterstattung in den letzten Wochen verfolgt, könnte man glauben, das Wind nur in Nordbayern, vor allem in der Oberpfalz weht. Auch wird immer wieder die “positive” Wirkung der gigantischen Windkraftanlagen auf die Entwicklung des Tourismus in den betroffenen Gebieten angesprochen. Herr Uhl (die Firma Uhl plant noch immer den gigantischen Windpark Forstlohe) hat in Seugast bei einer Informationsveranstaltung gesagt: “In bestimmten Gebieten an der Küste, wo in den letzten Jahren Windräder errichtet wurden stieg der Umsatz mit Touristen um über 60 Prozent”. Jetzt sollte man meinen, vor allem die oberbayrischen Gemeinden stehen bei den Planungsfirmen “Schlange”. Vor allem die Höhenlagen etwa um den Starnberger See sollten sich doch wunderbar anbieten.”
In Der neue Tag vom 17.02.2009 konnte wenigstens die Etzgersriether Bürgerinitiative einen vollen Erfolg ggegen die ungeliebten Windräder verzeichnen: “Etzgersrieth. (gi) Seit zehn Jahren kämpfen die Etzgersriether gegen Windräder. Nun sollten sie dem Schwarzstorch ein Denkmal setzen. Ihm können sie es verdanken, dass das Projekt „Windpark“ mit drei 150 Meter hohen Windrädern zu den Akten gelegt wird. Denn nur einige hundert Meter entfernt haben seit vielen Jahren die Vögel ihr Domizil. Vorbei sind die Träume des Marktkämmerers, mit satten Pachteinnahmen und Gewerbesteuern seinen Haushalt sanieren zu können. Die Nachricht des Bürgermeisters Hermann Ach in der Dorfversammlung am Sonntag im völlig überfüllten Gasthaus Ach wurde mit großem Beifall und Erlösung aufgenommen. Für die Bürgerinitiative war es ein großer Erfolg und ein Freudentag. Die Vorgeschichte fast der gesamte Marktrat war ebenfalls anwesend. Das Marktoberhaupt blickte nochmals auf die Vorgeschichte zurück. Im November stellte eine Firma ihr Vorhaben auf dem „Gänsbühl“ vor. Schon damals brachten Bürger ihre Sorgen und Nöte vor. Wegen der geringen Entfernung der Anlage zum Ort befürchteten sie Lärm, Schattenwurf und damit verbundene gesundheitliche Schäden.”
Geschrieben in Kulturlandschaft, Allgemein | Keine Kommentare »
„Fosend asackern“ und „Fosend agrom“ in Isling
21.2.2009 von peter.staniczek.
Der neue Tag am 19.02.2009: Eslarn. (gz) Das Wirken der „Jesse-James-Big-Band“ erstreckt sich nur auf die Faschingszeit. Nach einigen Proben im Sportzentrum tritt das wild zusammengewürfelte und närrische Orchester aus vier Gemeinden heute zum „Fosend asackern“ und am Dienstag zum „Fosend agrom“ an die Öffentlichkeit.
Am naschn Pfinsta geht es in Isling (Eslarn, Ldkr. Neustadt a. d. Waldnaab) nach altem Brauch zum Fosend asackern und am Fosend-Irda zum Fosend agrom. (Übersetzung: Am närrischen Donnerstag geht es in Eslarn zum Fastnacht/Fasching ausackern und am Fastnacht/Faschings-Dienstag zum Fastnacht/Fasching eingraben.)

fast schon historische Fotos: Peter Staniczek (2) - 23.02.1995 in Eslarn
Geschrieben in Kultur, Heimatgeschichte, Dialekt, Allgemein | Keine Kommentare »
Pasta mit Steinpilzen - ein Wintergericht
21.2.2009 von peter.staniczek.

Foto und Steinpilze: Peter Staniczek
40 g Steinpilze getrocknet
1/8 L heißes Wasser
1 Zwiebel
1- 2 Knoblauchzehen
4 - 5 EL Öl (gutes Olivenöl oder Butter)
10 g Mehl
1/8 L Weißwein
1/8 L Gemüsebrühe
1/16 L Schlagsahne oder Crème fraîche
1/2 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer
Pecorino oder Parmesan
500 g Spaghetti
Die getrockneten Steinpilze mit heißem Wasser bedecken und ca. 20 Minuten einweichen.
Zwiebel, Knoblauch und Petersilie fein hacken und in Olivenöl oder Butter andünsten, mit Mehl stäuben und etwas anbräunen lassen.
Mit etwas Weißwein (wenn griffbereit) ablöschen, Gemüsebrühe und die Steinpilze samt Pilzwasser dazugeben, gut verrühren, auf mittlere Hitze zurückschalten und die Sauce köcheln lassen, bis sie nicht mehr wässerig ist und eine schöne Konsistenz hat. .
In der Zwischenzeit die Pasta in einem großen Topf Wasser al dente kochen.
Kurz vor dem Servieren bei Bedarf und nach Geschmack noch die Schlagsahne oder Crème fraîche einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pasta abgießen (aber nicht trocknen lassen) und mit der Sauce (noch im Topf) vermischen.
Die Pasta servieren, Pecorino oder Parmesan darüber reiben, eventuell mit Pfeffer nachwürzen.
Reicht leicht für vier Personen!
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Suchbild
17.2.2009 von peter.staniczek.
Wo hat Thomas Lingl das Foto aufgenommen?
Lösung: Kalvarienbergkirche bei Oberlind, Stadt Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a. d. Waldnaab
Geschrieben in Heimatgeschichte, Denkmalpflege, Allgemein | Keine Kommentare »
Multimediagerät für “vielfotografierende” Heimatpfleger?
16.2.2009 von peter.staniczek.
entdeckt in: Der MEDIONshop Newsletter vom 16. Februar 2009
Geschrieben in Kuriosa, Allgemein | Keine Kommentare »
Weidens Schulen sind bunt (Der neue Tag 10.02.2009)
16.2.2009 von peter.staniczek.
Der neue Tag, Dienstag, 10. Februar 2009, (mte): „Schulen sollen Zivilcourage zeigen“ - Pfarrer Pauckstadt-Künkler kritisiert Äußerungen an Scholl-Realschulen – Schülersprecher irritiert:
„Weidens Schulen sind bunt“: Mit dieser Aufschrift auf verschiedenen Plakaten zeigen zahlreiche Schüler am Samstag Flagge gegen Rechts. Auch Realschüler. Obwohl ihr Rektor von der Teilnahme abgeraten hatte. Bild: Wilck
“[…] Der Rektor begründete dies so, dass Politik nichts an der Schule zu suchen habe. H. selbst war für eine Stellungnahme hierzu am Montag nicht zu erreichen. Stellvertreter J. S. wollte sich nicht äußern. „Die Schule aber will dies wohl. Allerdings ist es nicht meine Aufgabe, sondern die des Schulleiters, hierzu etwas zu sagen“, meint S. […]
Habe ich da bei meiner täglichen Morgenlektüre etwas verpasst? Die von der Schulleitung gewollte Stellungnahme - die mich schon stark interessiert hätte - konnte ich bis heute leider nicht entdecken.
DnT: “[…] Zum Schweigen an der Hans-Scholl- und der Nichterreichbarkeit der Leiter der Sophie-Scholl-Realschule sagt der Pfarrer: Schade. Mit so einem Thema sollte man offensiver umgehen.”
“Leicht ist schwer was!” oder hieß das “Schwer ist leicht was!”? Vielleicht halten es die Schulleiter nachträglich (und zu spät) mit Hiob 13, 5: “Wollte Gott, ihr schwieget, so wäret ihr weise” (Übersetzung von Luther).
Geschrieben in Heimatgeschichte, Allgemein | Keine Kommentare »
Nachqualifizierung und Revision der Denkmalliste
14.2.2009 von peter.staniczek.
Die Ersterfassung der Baudenkmäler und Ensembles erfolgte nach Inkrafttreten des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes 1973. Die in der 1986 publizierten Bayerischen Denkmalliste enthaltenen Informationen sind heute z. T. veraltet. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat sich deshalb entschlossen, die Denkmalliste einer gründlichen Revision zu unterziehen.

(Denkmalliste: Marktplatz 28. Eckhaus, Mitte 19. Jh. , mit Halbwalm und Fenstereinfassungen aus Granit. - Bild: Archiv Staniczek
Das Projekt “Nachqualifizierung und Revision der Bayerischen Denkmalliste” befindet sich seit 2006 in der Umsetzungsphase und soll 2012 abgeschlossen sein: Die Stadt Vohenstrauß (Stadtrat) hat dem Landesamt einen Teil der Arbeit frühzeitig abgenommen und die Revision in diesem Falle selbst getätigt.
Geschrieben in Allgemein | Keine Kommentare »
Pures Leben, überbordende Kraft
12.2.2009 von peter.staniczek.
Noch im letzten Moment zwischen Klinik und Schneesturm ist es uns kurz vor Ausstellungsende gelungen, “Lovis Corinth und die Geburt der Moderne” in der Ostdeutschen Galerie Regensburg zu besuchen.
Fingerdicke Farbpaste, pure Fleischlichkeit, überbordende Kraft, malerische Gewalt, physische Präsenz, stilistische Vielfalt sind nur einige unvollkommene Beschreibungsversuche für die einmalige Retrospektive anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers.
Selbst die Süddeutsche Zeitung bescheinigte der Galerie, “dass sie (damit) höchsten Ansprüchen genügt”.
Ulrike Lorenz, Direktorin der Galerie, war es gelungen, diese Ausstellung, eine Kooperation des Musée d’Orsay Paris, des Museum der bildenden Künste Leipzig und des Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, in ihr Haus zu bekommen, wobei der kleinste Partner als Hauptleihgeber fungierte.
Auch nach Ausstellungsende ist das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg auf jeden Fall einen Besuch wert, denn Ulrike Lorenz hat aus der verzopften Provinzsammlung deutscher Kunst aus dem östlichen Europa ein vollständig neu konzipiertes Kunstmuseum moderner Prägung geschaffen, das jeden Besuch zum Genuss werden lässt. Die ehemalige städtische Turnhalle, 1910 im damals zeitgenössischen Jugendstil zum Kunstmuseum umgebaut, bietet in 15 Themenräumen mit starkem Farbkonzept so prominente Namen wie Käthe Kollwitz, Oskar Kokoschka, Sigmar Polke, Adolph Menzel, Anselm Kiefer, Bernhard Heisig, Max Beckmann, Otto Mueller … und natürlich Lovis Corinth.
Geschrieben in Kultur, Denkmalpflege, Allgemein | Keine Kommentare »
Porzellan - Erdbeere - Vohenstrauß?
9.2.2009 von peter.staniczek.
Wer weiß, wann, wo, von welcher Firma, für welchen Markt die unten gezeigte (Tee-)Tasse/Untertasse - Teil eines Services - hergestellt wurde? Es gibt keinen Firmenstempel, das Motiv “Gruss aus Vohenstrauss - Marktplatz” ist von alten Ansichtskarten bekannt.

(Foto: P. Staniczek, Heimatmuseum)
Geschrieben in Kultur, Heimatgeschichte, Kuriosa, Allgemein | Keine Kommentare »





