Foto Peter Staniczek
Foto Peter Staniczek
Entdeckt und aufgenommen in Jena (Peter Staniczek)
wünschen Euch allen
Peter mit Elisabeth.
„Butterblume, Sumpfdotterblume, feurig, gelblich rot, Schaukelt auf den Wasserringen wie ein Seeräuberboot.“ (Georg Britting, Raubritter)
Mit einem Dach und seinem Schatten dreht
sich eine kleine Weile der Bestand
von bunten Pferden, alle aus dem Land,
das lange zögert, eh es untergeht.
Unter dem obigen Thema findet in der Raiffeisenbank Vohenstrauß seit dem 13. Januar 2017 eine Fotoausstellung des Fotoclubs Vohenstrauß statt. Die faszinierende Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden.
Heimatpflege und regionale Kultur wird von vielen Menschen ausgeübt. Für die einen sind sie erfüllende Freizeitbeschäftigung, für andere die Möglichkeit, mitzugestalten und Verantwortung für den eigenen Lebensraum zu übernehmen. Neben der kulturellen Identität einer Region ist die Landschaft ein wesentlicher Teil der Heimat. Die gewachsene Kulturlandschaft und die Reste der ursprünglichen Natur erscheinen vielen Menschen als erhaltenswert. Das Wissen um Veränderung der Landschaften vermittelt in bedeutendem Umfang die Fotografie.
Sie schult und lenkt unser Sehen. Wir erliegen der Faszination der Fotos, erleben die Emotionen, die darin verborgen und zu sehen sind. Die Fotografie gewährt uns einen der mannigfaltigen Zugänge zu Heimat. Die agierenden Personen des Fotoclubs Vohenstrauß geben uns in der Ausstellung die Gelegenheit, wie damals „mit den Augen eines Kindes“, staunend die Welt zu betrachten und auf Bildungsreise zu gehen.
Ihr Peter Staniczek
Das alte Jahr hat’s schlau gemacht,
Fort ist’s bei Nebel und bei Nacht.
Zum großen Glück für fern und nah,
war auf der Stell ein andres da.
Johann Peter Hebel
Gott sei gnädig diesem Jahre,
daß kein Unheil widerfahre,
nur ein mäßig Glück hienieden
und der wahre inn’re Frieden!
Franz Graf Pocci (1807 – 1876)
Neujahr bei Pastors
Mama schöpft aus dem Punschgefäße,
Der Vater lüftet das Gesäße
Und spricht: »Jetzt sind es vier Minuten
Nur mehr bis zwölfe, meine Guten.
Ich weiß, daß ihr mit mir empfindet,
Wie dieses alte Jahr entschwindet,
Und daß ihr Gott in seinen Werken
– Mama, den Punsch noch was verstärken! –
Und daß ihr Gott von Herzen danket,
Auch in der Liebe nimmer wanket,
Weil alles, was uns widerfahren
– Mama, nicht mit dem Arrak sparen! –
Weil, was geschah, und was geschehen,
Ob wir es freilich nicht verstehen,
Doch weise war, durch seine Gnade
– Mama, er schmeckt noch immer fade! –
In diesem Sinne meine Guten,
Es sind jetzt bloß mehr zwei Minuten,
In diesem gläubig frommen Sinne
– Gieß noch mal Rum in die Terrine! –
Wir bitten Gott, daß er uns helfe
Auch ferner – Wie? Es schlägt schon zwölfe?
Dann prosit! Prost an allen Tischen!
– Ich will den Punsch mal selber mischen.«
Ludwig Thoma (1867 – 1921)
Nicht der Mond, die Sonne dringt erst am Nachmittag durch den Nebel. Möge sie uns auch im neuen Jahr immer erreichen.
In den letzten Tagen erhielt ich folgende Anfrage: „Seit längerem suche ich nach Hintergründen zu einem Felsenfindling mit Gravur im Lerautal, in der Lerau. Von verschiedenen Personen habe ich eigentlich keine mich befriedigende Antworten erhalten. Mich würde der Ursprung des Namens Alpenrose und Angaben zu den Jahreszahlen und Buchstaben interessieren.“
Der genannte Findling in der Lerau nahe dem Leuchtenberger Steig ist mir schon seit Jahrzehnten bekannt, auch weil das Lerautal zu meinen Lieblingslandschaften zählt.
Allgemein wird angenommen, dass die Markierung 1933 im Auftrag von Weidner Wanderern erfolgt sei, ein archivalischer Beleg ist mir nicht bekannt .
Die Gravuren sind sicher zu verschiedenen Zeiten entstanden, worauf Machart und Jahreszahlen schließen lassen. Zusammengehören meiner Meinung nach das Dreieck mit den Buchstaben T, V und A, der Zweig mit Blättern, die Unterschrift Alpenrose sowie die Jahreszahl 1933.
Nachträglich angebracht wurden wohl die Jahreszahl „1950“, sie ist nicht so symmetrisch gestaltet wie das übrige Bild (Höhenunterschied „19“ und „50“) sowie auch drei Buchstaben außerhalb des Dreiecks, links ein „N“ und ein „K“, rechts des Dreiecks ein „W“, was auf die ausführenden Personen hinweisen könnte („W“ für Bartl Wittmann, wobei aber ein „B“ fehlt. Wenn „W“ für Wittmann stünde, könnte man von drei Arbeitern ausgehen: „N“, „K“, „W“). Laut Auskunft des Vorsitzenden des OWV Leuchtenberg, Michael Schwabl, wurde zwischen 1948 und 1953 durch den Leuchtenberger Bartl Wittmann die Inschrift nachgearbeitet und ergänzt. Die Stelle sei vermutlich häufig von Weidner Wanderern als Bade- und Rastplatz genutzt worden.
Entsprechend könnten die im Dreieck befindlichen Buchstaben „T“, „V“ und „A“ ebenfalls auf handelnde Personen des Gründerdatums 1933 hinweisen, aber auch für einen Verein stehen, z. B. „T“rachten“V“erein „A“lpenrose. 1933 war im Übrigen das Jahr der Gleichschaltung. Vereine verloren dabei ihre Identität.
Das Rätsel bleibt also noch immer ungelöst: Wer hat aus welchem Grund an dieser Stelle die „Alpenrose“ verewigt?
An diesem Weihnachtsfest stand ein spektakulärer Vollmond am Himmel . Es soll der höchste und am längsten sichtbare Vollmond des Jahres sein. Das Ereignis ist sehr selten, den letzten Vollmond gab es zu Weihnachten 1977 . Das nächste Mal soll es erst im Jahr 2034 wieder soweit sein.
Heiligabend in Waging am See – Abendstimmung mit Blick zum Schafberg (Wolfgangsee, Salzkammergut
Der Mond steht über dem See
Fast wolkenloser Himmel